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von Meineringhausen

 

Meineringhausen wird urkundlich zum ersten mal in einer Urkunde des Klosters Oberwerbe erwähnt 1240. Der Name und der Ort Meineringhausen entstanden vermutlich im 10./11. Jahrhundert.

Da die erste, bis jetzt auffindbare Erwähnung in das Jahr 1240 fiel, feierte Meineringhausen
im Jahr 1990 im Rahmen einer Festwoche das 750 jährige Bestehen.

 

 

Mit der Burg und dem Gut waren bekannte Adelsfamilien belehnt. Die Burg brannte 1570 ab.

Im Jahr 1810 wurde die Gemeinde Meineringhausen eigenständig. Das heutige Gutshaus wurde 1862 erbaut und ist wie auch weite Teile des Gutgrundstücks im Besitz des Freiherrn von Kleinschmidt – Lengefeld.

Das Wahrzeichen des Ortes Meineringhausen ist die Kirche, die vermutlich auch aus dem 10. Jahrhundert stammt. 1745 wurde der Kirchenbau erneuert. Der Grundriss des Kirchenschiffs entspricht dem einer barocken Saalkirche. Der Altar stammt vom Barockbildhauer und Bildschnitzer Josias Wolrat Brützel.

 

Die Truppendurchzüge mit Ihren Plünderungen und Verwüstungen haben Meineringhausen in der schweren Zeit des Dreißigjährigen und Siebenjährigen Kriegs schwer belastet.

Siebenjähriger Krieg, Krieg Österreichs gegen Preußen von 1756 bis 1763 mit ihren jeweiligen Verbündeten um die Wiedergewinnung Schlesiens und die Hegemonie im Reich Beteiligt waren die meisten der europäischen Mächte, vor allem Preußen und Großbritannien-Hannover auf der einen und Österreich, Sachsen, Frankreich, Russland, Schweden und Spanien auf der anderen Seite.


Dreißigjähriger Krieg, eine Reihe von Kriegen zwischen 1618 und 1648, an denen die meisten Staaten Westeuropas beteiligt waren und die hauptsächlich auf deutschem Boden ausgetragen wurden. Zunächst ging es vor allem um grundlegende konfessionelle Gegensätze, hervorgerufen durch die Reformation. Diese konfessionellen Gegensätze zogen im weiteren Verlauf auch nichtdeutsche Anhänger der konkurrierenden protestantischen und katholischen Parteien in den Konflikt und führten zu einer Ausweitung des Krieges. Mit Fortschreiten des Krieges begannen andere als konfessionelle, nämlich machtpolitische Fragen Verlauf und Charakter des Krieges zu bestimmen: Zum einen ergaben sich unter den deutschen Fürsten dynastische Rivalitäten; zum anderen wurde der Krieg zu einer Auseinandersetzung zwischen einigen europäischen Mächten, besonders Schweden und Frankreich auf der einen und dem Haus Habsburg, das mit dem Reich über ein hervorragendes politisches Instrument verfügte, auf der anderen Seite um die Hegemonie in Europa. Der Krieg, einer der verheerendsten in der europäischen Geschichte, wird in der Regel in vier Phasen eingeteilt: in den Böhmisch-Pfälzischen Krieg (1618-1625), den Dänisch-Niedersächsischen Krieg (1625-1629), den Schwedischen Krieg (1630-1635) und den Französisch-Schwedischen Krieg 1635-1648).

Am 01.06.1912 wurde die Bahnstrecke zwischen Korbach und Waldeck eröffnet. Da die Strecke durch Meineringhausen führt, erhielt Meineringhausen einen Bahnhof, die Höhe des Bahnhofes liegt bei ca. 335 m über NN. Mit Eröffnung der Bahnstrecke wurde der Dienst der Postkutsche eingestellt.

Zum Ende des 2. Weltkriegs wurde Meineringhausen ab dem 31.03.1945 von Amerikanern besetzt.

 

Im Jahre 1960 hatte Meineringhausen 763 Einwohner. In einer Bürgerversammlung wurde im Jahre 1970 ein Vertragsentwurf für den Anschluss an die Stadt Korbach genehmigt. Der damalige Gemeinderat stimmte dem Vertrag einstimmig zu, so dass Meineringhausen nun nicht mehr eigenständige Gemeinde war, sondern ein Ortsteil der Kreisstadt Korbach. Ebenfalls wurde im Jahre 1970 vom Kreistag die Auflösung der Meineringhäuser Grundschule verfügt. Die Kinder der Klassen 1 bis 4 sollten zur Grundschule nach Höringhausen wechseln, die Klassen 5 bis 8 nach Sachsenhausen. Mittlerweile gehen die Meineringhäuser Grundschulkinder nach Korbach in die Marker Breite Schule. 1975 wurde mit der Planung für den Bau einer Mehrzweckhalle begonnen. Die Einweihungsfeier der neuen Halle fand am 29.01.1977 statt. Im Jahre 1990 feierte Meineringhausen mit einem großen Fest das 750-jährige Bestehen. Ebenfalls wurde im Jahre 1990 durch den damaligen Ortsbeirat der Antrag gestellt, Meineringhausen in das Dorferneuerungsprogramm aufzunehmen. Im Jahre 1992 wurde dann Meineringhausen als Dorferneuerungsschwerpunkt anerkannt. Die mittlerweile in Walmehalle umbenannte Mehrzweckhalle wurde im Rahmen dieser Dorferneuerung mit einem großen Anbau erweitert. Im Rahmen der Dorferneuerung wurde aber auch noch eine Vielzahl von anderen kommunalen und privaten Bauvorhaben verwirklicht. Im Jahre 2001 wurde Meineringhausen an das Gasnetz der EWF angeschlossen. 2002 nahm man am Wettbewerb "Unser Dorf" teil und belegte auf Kreisebene den 2. Platz. Bis heute hat sich die Einwohnerzahl bis auf 964 mit Erstwohnsitz und 1032 mit Erst- und Zweitwohnsitz erhöht (stand 06/2014)

 

Im November 2014 wurde die alte, mittlerweile leerstehende Schule in der Sachsenhäuser Straße durch die Stadt Korbach abgerissen.

 

 

Im Jahr 2015 besteht Meineringhausen 775 Jahre. Für dieses Dorfjubiläum wurde eigens ein eigener Verein ins Leben gerufen, der "Dorfverein 775 Jahre Meineringhausen". Dieser ist mit der Planung und Durchführung aller Aktivitäten rund um das Dorfjubiläum betraut. Beginnen wird das Jubiläumsjahr mit einem Festakt im Januar, gefolgt von einem Meineringhäuser Schlachtefest im März und dem Hauptfest, einem stehenden Festzug im August. Beschlossen werden soll das Jahr dann mit einem Grenzbegang im Dezember (so weit die Planung, siehe Veranstaltungen)

 

Das Dorfjubiläum 775 Jahre Meineringhausen im Jahr 2015 ist mit tollen Veranstaltungen gebührend gefeiert worden. Höhepunkt war natürlich das Festwochenende Ende August mit dem großen stehenden Festzug. Hier konnten wir Meineringhäuser bei bestem Wetter viele tausende Besucher begrüßen. Aber auch alle anderen Veranstaltungen waren gelungen und so wird das Jubiläum uns immer in sehr guter Erinnerung bleiben. Alles rund um das Jubiläumsjahr, inklusive vieler Bilder, findet ihr unter www.775-jahre-meineringhausen.de.

Und weil das in 2015 so gut funktioniert hat, wurde kurzerhand in Jahr 2017 ein kleines Jubiläumjahr gefeiert, 777 Jahre Meineringhausen.

Die Einwohnerzahl beträgt 963 mit Erstwohnsitz und 1027 mit Erst- und Zweitwohnsitz.

 

Ein neues Baugebiet (Über den Gärten) wurde Ende 2017/Anfang 2018 erschlossen. Es entstanden 8 Bauplätze und die ersten Häuslebauer haben schon angefangen zu bauen.